Baseballcap
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Baseballcap
Ein Baseballcap (kurz Cap oder Kappe, Basecap, auch Baseballkappe) ist
eine Mütze mit Sonnenblende, welche ursprünglich vor allem in den
Vereinigten Staaten und unter Jugendlichen getragen wird. Sie hat ihren
Ursprung als Kopfbedeckung von Baseball-Spielern, ist aber mittlerweile
allgemein Teil der Freizeitbekleidung.
Populär wurde das Baseballcap angeblich dadurch, dass am 24. April 1849
die Spieler des Baseballclubs New York Knickerbockers bei einem Spiel in
New Jersey anstatt der damals üblichen Strohhüte steife Kappen trugen,
die “hemispherical hats” genannt wurden und zunächst noch keinen Schirm
hatten.
Baseballcaps sind in der Regel aus Leinen, Baumwolle oder Wolle
gefertigt, auf der Vorderseite versteift und besitzen statt einer
Hutkrempe vorne einen versteiften Schild, der wie bei einer Schirmmütze
als Sonnenschutz und darüber hinaus als Stoßschutz dient.
In Deutschland wurde die Baseballmütze erstmals in den 1970er Jahren
unter Jugendlichen beliebt. Ab Anfang der 1980er Jahre kam, zunächst von
amerikanischen Skateboardern ausgehend die Mode auf, die Mütze mit dem
Schirm nach hinten zu tragen. Verschiedene Jugendszenen übernahmen
daraufhin dieses Erscheinungsbild. Studien des Ig-Nobelpreis-Trägers
John Trinkaus ergaben Mitte der 1990er Jahre, dass zwischen 10% und 40%
der beobachteten Studenten ihre Baseballcaps verkehrt herum trugen.
Mitte der 1990er Jahren nahm die sehr preiswert herzustellende
Baseballmütze nach amerikanischen Vorbild ihren Einzug in die
deutschsprachige Uniformmode. Sie verdrängte bis heute neben dem Barett
bei vielen Behörden sowie staatlichen und zivilen Organisationen und
Vereinen die bis dahin bevorzugte Berg- bzw. Arbeitsmütze und andere
traditionelle Kopfbedeckungen.





