Flip Mini-Kamera
Literatur -Artikel-Linksammlung zum Thema Flip-Minikameras:
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Mini-Kamera mischt Camcordermarkt auf
von Helene Laube (San Francisco)
Mit einer Mini-Videokamera sorgt der US-Hersteller Pure Digital
Technologies für Furore. Seit der Markteinführung im Mai 2007 verkaufte
das Startup aus San Francisco bereits über eine Million Flip-Camcorder in den USA.
Die Branche, die von Konzernen wie Sony und Panasonic beherrscht wird,
setzt in dem Land jährlich insgesamt fünf bis sechs Millionen Geräte ab.
Pure Digital hat mittlerweile 20 Prozent Marktanteil. Im Juni war der
Flip Ultra der meistverkaufte Camcorder in den USA.
Die Popularität des Flips ist der einfachen Bedienung und der
Abwesenheit von komplizierten Schaltern zu verdanken. Das winzige Gerät
ist so leicht zu bedienen, dass sogar "Bild"-Chefredakteur Kai Diekmann
darüber nachdenkt, seine Leser-Reporter damit auszurüsten. "Wir haben
eine neue Kategorie geschaffen, die wie wahnsinnig wächst und Leute zu
Camcorder-Nutzern macht, die sich sonst niemals eine traditionelle
Videokamera kaufen würden", sagt Simon Fleming-Wood, Pure Digitals
Marketingchef.
Begeisterte Flip-Videoregisseure
Um die Flut von Nachahmerprodukten tradierter Hersteller in Schach zu
halten, die nun ebenfalls mit einfachen Camcordern in den Markt drängen,
legte Pure Digital im Juni mit einem schlankeren Modell nach. Der Flip
Mino ähnelt einem iPod, nimmt 60 Minuten auf und kann via ausklappbaren
USB-Stecker an einen Computer angeschlossen werden. Damit lassen sich
Videos einfach auf Videoportale wie Youtube oder soziale Netzwerke wie
Myspace übertragen.
Dass Promis wie die Schauspielerin Jennifer Aniston begeisterte
Flip-Videoregisseure sind, hilft dem Produkt. Bislang wird es in
Nordamerika und Großbritannien verkauft. Pure Digital will den Flip auch
nach Kontinentaleuropa bringen, will aber bisher nicht sagen, wann es
so weit ist.
© FTD.de - Artikel vom 23.09.2008




