Streichhölzer - Werbestreichhölzer
|
Streichholzschachtel- Sonderschachteln |
![]() Streichholzbriefchen- Sonderformen |
|
|
Streichholzbriefchen- Sonderfüllung |
Streichholzbriefe |
Streichholzschachteln |
Eine kleine Auswahl aus unseren Streichholz/ Zündholz Sortiment:

Streichholzweihnachtskalender
Zählt die Tage bis zum Weihnachtsfest
Artikel 2296
Größe 148x60 mm
Zündhölzer: ca. 24
Zündholzmaterial: Karton
Lieferzeit: ca. 3 - 6 Wochen
Bemerkung: Druck auf Streichhölzer: pro Farbe 1 Farbzuschlag addieren
Preis für Sonderform der Streichhölzer (z.B. Weihnachtshase, Ei, Kücken, Blumenstrauß) Auf Anfrage.

Sreichholzbriefchen
Artikel: 1840
Größe: 85x55mm
Zündhölzer: ca. 18
Zündmaterial: Holz
Lieferzeit: ca. 3 - 6 Wochen
Bemerkung: Preis inkl. 4/4-farbigen Druck
Euroskala auf dem Flyer
Größe des Flyers: 238x300mm
z.B. für Weihnachtsliedtexte, Weihnachtsmärkte, Geschichte etc.

Sreichholzbriefchen
Artikel: 2296
Größe: 50x56mm
Zündhölzer: ca. 20
Zündermaterial: Holz
Lieferzeit: ca. 3 - 6 Wochen
Bemerkung: mit beidseitigem UV-Glanzlack z.B. für Weihnachtsliedtexte, Weihnachtsmärkte, Geschichte, etc.
Streichholz
Ein entzündetes Streichholz
Ein Streichholz oder Zündholz ist ein Holzstäbchen zum Anfachen eines
Feuers. Durch Reiben dessen Zündkopfes an einer Reibefläche entzündet
sich dieser und bringt damit das Holzstäbchen zum Brennen.
Die ersten praktisch einsetzbaren Streichhölzer kamen Anfang des 19.
Jahrhunderts auf den Markt. In der Anfangsphase enthielten sie giftige
Stoffe wie weißen Phosphor oder Bleiverbindungen. Sicherheitszündhölzer
gibt es seit ca. 1850.

Streichhölzer haben gegenüber Gasfeuerzeugen den Vorteil, dass sie auch bei strengem Frost funktionieren.
Inhaltsverzeichnis
* 1 Typen
o 1.1 Reibungsstreichholz
o 1.2 Sicherheitsstreichholz
o 1.3 Sturmstreichholz
o 1.4 Weitere Varianten
o 1.5 Aufbewahrung
+ 1.5.1 Schachteln
+ 1.5.2 Briefchen
+ 1.5.3 Gastronomie und Werbung
* 2 Geschichte
* 3 Interessante Fakten
* 4 Siehe auch
* 5 Quellen
* 6 Literatur
* 7 Weblinks
Typen
Reibungsstreichholz
Reibungs- oder Überall-Streichhölzer lassen sich an jeder rauen
Oberfläche entzünden. Sie enthalten Tetraphosphortrisulfid und
Kaliumchlorat, die beim Reiben miteinander reagieren und das Zündholz
entflammen.[1] Da sie sich auch ungewollt entzünden, zum Beispiel durch
gegeneinander Pressen der Zündholzköpfe in der Streichholzschachtel,
sind heutzutage fast nur noch Sicherheitszündhölzer erhältlich.
Sicherheitsstreichholz
Kopf eines Sicherheitsstreichholzes
Reibefläche für ein Sicherheitsstreichholz
Sicherheitsstreichhölzer lassen sich nur an speziellen Reibflächen
entzünden. Ein Selbstentzünden ist dadurch nahezu ausgeschlossen.
Der Zündkopf enthält Schwefel (Schwefelholz) oder Antimontrisulfid als
Reduktionsmittel und Kaliumchlorat als Oxidationsmittel, sowie Zusätze
wie Leim, Paraffin oder Farbstoff. Die Reibefläche besteht aus einer
verleimten Mischung aus Glaspulver und rotem Phosphor. Das Holzstäbchen,
meist Espenholz, ist mit Paraffin getränkt, um die Brennbarkeit zu
verbessern. Die Imprägnierung mit wasserlöslichen Phosphatsalzen wie z.
B. Ammoniumhydrogenphosphat (siehe auch Löschpulver) verhindert ein
Nachglühen.
Durch das Streichen des Zündkopfes an der Reibfläche bleiben Spuren des
Phosphors am Zündkopf haften. Die Mischung aus rotem Phosphor und
Chlorat ist schon bei leichtem Druck hochexplosiv (Armstrongsche
Mischung), führt jedoch in diesen Spuren nur zur gefahrlosen Entflammung
der brennbaren Stoffe und schließlich des Hölzchens.
Sturmstreichholz
Sturmstreichhölzer ca. 1930
Diese Form des Streichholzes wird gerne beim Campen oder Trekking, sowie
beim Militär verwendet. Im Handel erhältliche Sturmstreichhölzer sind
oftmals zusätzlich wasserfest verarbeitet.
Weitere Varianten
Neben den gewöhnlich mit nur wenig Schwefel- oder Antimonsulfid
beschichteten Zündköpfen gibt es weitere Varianten, wie zum Beispiel
lange Ofenstreichhölzer (bis zu 30 cm Lang), das sogenannte „Bengalische
Streichholz“ oder auch das „Sicherheits-Sturm-Streichholz“, welches die
Länge eines gewöhnlichen Ofenstreichholzes besitzt, aber zur Hälfte mit
reduzierendem Material (Schwefel oder Antimon(III)-sulfid) beschichtet
ist.
Aufbewahrung
Streichhölzer müssen vor Feuchtigkeit geschützt werden.
Schachteln
Streichholzschachtel und Zündhölzer der Deutschen Zündhölzer Monopolgesellschaft (Zeit nach 1945)
Streichholzschachteln bestehen aus einer Lade und einer Hülse mit
Reibfläche. Sie bestanden früher aus Holzspan, heute werden sie meist
aus Pappe gefertigt. Neben den üblichen quaderförmigen Schachteln gibt
es zum Beispiel auch solche in der Form eines dreiseitigen Prismas.
Zur Aufbewahrung in der Hosentasche besaß man früher passende
Metallhülsen, die seitlich im Bereich der Reibefläche Aussparungen
besaßen.
Briefchen
Streiholzbriefchen mit Werbeaufdruck
Bei Streichholzbriefchen sind die Streichhölzer in einem Holz- oder
Pappkamm vereint. Die Streichhölzer können einzeln abgebrochen werden.
Sie sind durch ein kleines Kartonheftchen geschützt, welches auch die
Reibefläche trägt. Streichholzbriefchen werden als Werbeträger oder als
Bestandteil von Notrationen oder Feldausrüstung eingesetzt.
Gastronomie und Werbung
In der Gastronomie waren früher Metall-Ständer üblich, die zur Aufnahme
der Streichholzschachtel-Hülse samt Streichhölzern dienten. Sie ließen
die seitliche Reibefläche frei, sodass ein Streichholz mit einer Hand
entnommen und entzündet werden konnte.
Heute lassen Kneipen und Bars, aber auch Firmen häufig
Streichholzschachteln oder -briefchen mit eigenem Werbeaufdruck fertigen
und halten diese im Gastraum oder auch auf Messen in Behältern zur
kostenfreien Entnahme vorrätig.
Geschichte
Mit Schwefel getränkte Kiefernhölzchen gab es in China spätestens um
950, wahrscheinlich aber schon im 6. Jahrhundert. Diese Hölzchen
entzündeten sich bei kleinster Berührung und waren im 13. Jahrhundert
zumindest in Hangzhou üblich. Im Mittelalter waren ähnliche
Schwefelhölzer in Europa zur gleichen Zeit weit verbreitet, die mit
glimmendem Zunderschwamm, der durch Funkenschlag entzündet wurde,
entflammten.
Die Voraussetzungen zur Entwicklung der Streichhölzer waren die
Entdeckung des weißen Phosphors durch Aufarbeitung von Harn 1669 durch
den Hamburger Alchimisten Hennig Brand und des Kaliumchlorats 1786 durch
den Franzosen Claude-Louis Berthollet. Anfang des 19. Jahrhunderts
erschienen die Tunkzündhölzer auf dem Markt, die die erste sichere
chemische Zündung ermöglichten. Im Zündkopf dieser Hölzchen befanden
sich Kaliumchlorat und Zucker, die mit einem Tröpfchen Schwefelsäure
entflammten. Da sie in der Praxis einfach in die ätzende Säure getaucht
wurden, waren Verspritzungen möglich. Die Tunkzündhölzer wurden daher
allmählich von den eigentlichen Streichhölzern abgelöst.
Im Jahr 1826, genau am 27. November, vier Jahre nach der Entwicklung des
ersten Feuerzeugs, erfand der englische Apotheker John Walker das erste
moderne Streichholz. Er entdeckte, dass sich eine Mischung aus
Antimon(III)-sulfid, Kaliumchlorat, Gummi und Stärke durch Reibung an
einer rauen Oberfläche entzündet. Diese Streichhölzer hatten mehrere
Probleme - die Flamme brannte unregelmäßig und das brennende Zündholz
verursachte einen unangenehmen Geruch.
Der Franzose Charles Sauria konnte diese Nachteile 1831 durch Zusatz von
Phosphor beheben. Industriell wurden dann Phosphorstreichhölzer ab 1833
durch den Deutschen Jacob Friedrich Kammerer hergestellt. Problematisch
war ihre leichte Selbstentzündlichkeit. Dieses Problem wurde 1836 durch
das vom ungarischen Chemiker János Irinyi patentierte lautlose,
explosionsschwache Streichholz behoben (Im Streichholzkopf hatte er den
Phosphor nicht mit Kaliumchlorat sondern mit Bleidioxid vermengt). Wegen
Beimengungen weißen Phosphors war die Herstellung der Zündhölzer extrem
gesundheitsschädigend, bis die schwedischen Chemiker Gustaf Erik Pasch
und Karl Frantz Lundström 1844 den weißen Phosphor vollständig durch
roten Phosphor ersetzten. Die Separierung des Phosphors aus den
Zündköpfen in die Reibfläche führte 1848 zur Entwicklung der
Sicherheitszündhölzer durch Rudolf Christian Boettger. Er verkaufte sein
Patent an die schwedische Zündholzindustrie.
Von 1930 bis 1983 bestand im Deutschen Reich bzw. ab 1949 in der
Bundesrepublik Deutschland ein staatliches Zündwarenmonopol, das auf
Betreiben des schwedischen „Zündholzkönigs“ Ivar Kreuger entstand.
Interessante Fakten
* Während der Konferenz von Teheran symbolisierten drei
Streichhölzer eine Verschiebung der Staatsgrenzen Russlands, Polens und
Deutschlands. Eine entsprechende Anfrage Stalins beantwortete Churchill
damit, dass er drei Streichhölzer nebeneinander legte (symbolisch für
Russland, Polen und Deutschland) und dann ein Streichholz nach links
schob. Damit drückte er die beiden anderen beiseite.[2]
* Streichhölzer sind ein beliebtes Arbeitsmaterial beim Basteln, z. B. für das Kastanienmännchen oder beim Modellbau.
* Die Hölzer werden darüber hinaus gern bei Geduldsspielen (z. B. Streichhölzer wegnehmen) oder Knobel-Rätseln verwendet.
* Das Sammeln von Streichholzschachteln und -briefchen wird als Phillumenie bezeichnet.
* In der Regel sind in den handelsüblichen Packungen 38
Streichhölzer. Hierzu fehlt noch die Erklärung, da auch die runde Zahl
40 in eine Schachtel passen würde. Natürlich gibt es auch einige
Packungen mit 40 Stück (so wie in der ehem. DDR üblich), das ist aber
die Ausnahme.









